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Suchbegriff: US Dollar

Die Drohung des ehemaligen US-Präsidenten Trump mit neuen Zöllen im Streit um Grönland hat zu erheblichen Marktschwankungen geführt, wobei die asiatischen Märkte eine gemischte Performance zeigen und die europäischen Märkte Besorgnis äußern. Der Schweizer SMI dürfte schwächer eröffnen, während die geopolitischen Spannungen die globalen Finanzmärkte beeinflussen. Analysten warnen, dass die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den europäischen und US-amerikanischen Finanzmärkten noch nie so groß war wie heute und dass ein möglicher Kapitalabzug schädlicher sein könnte als Handelsstreitigkeiten. Die Situation dürfte sich auf das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos auswirken.
Der aggressive Druck von Präsident Trump auf die Federal Reserve, die Zinsen zu senken, bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbank und könnte zu einer höheren Inflation, einem geringeren Vertrauen der Anleger in US-Staatsanleihen, einem weiteren Anstieg des Goldpreises und einer steigenden Staatsverschuldung führen. Experten warnen, dass politische Einmischung die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik untergraben und Anleger zu alternativen sicheren Häfen wie Gold treiben könnte.
Die asiatischen Finanzmärkte reagierten gemischt auf Trumps Ankündigung neuer Zölle für einige EU-Länder und Großbritannien. Der japanische Nikkei 225 verlor aufgrund der innenpolitischen Unsicherheit und der globalen Handelsproblematik über 1 %. Während einige Märkte wie der chinesische Shanghai Composite zulegten, verzeichneten andere wie der Hang Seng in Hongkong und der ASX200 in Australien moderate Verluste. Japan sah sich zusätzlichem Druck durch vorgezogene Parlamentswahlen und steigende Anleiherenditen ausgesetzt, während der Yen angesichts der globalen Unsicherheit an Wert gewann. Bei den Rohstoffen gab es nur begrenzte Bewegungen mit geringfügigen Zuwächsen bei den Öl-, Gold- und Silberpreisen.
Der Jahresbericht von Oxfam zeigt, dass die Zahl der Milliardäre weltweit gestiegen ist und ihr Vermögen im letzten Jahr um 16 % auf einen historischen Höchststand von 18,3 Billionen US-Dollar gewachsen ist. Der Bericht hebt die extreme Vermögensungleichheit hervor und zeigt, dass die 12 reichsten Menschen mehr Vermögen besitzen als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. In Deutschland gab es einen deutlichen Anstieg der Milliardäre, sodass das Land nun weltweit an vierter Stelle steht. Oxfam äußert sich besorgt über den politischen Einfluss der Superreichen und fordert eine höhere Besteuerung von extremem Reichtum durch höhere Spitzensteuersätze und eine Milliardärssteuer.
Die Drohung von Präsident Trump, acht europäischen Ländern 10 % Zölle aufzuerlegen, sollte den USA der Kauf Grönlands verwehrt werden, dürfte die Finanzmärkte unter Druck setzen und die Spannungen im Handelskrieg erneut anheizen. Experten sagen voraus, dass die Märkte die Woche mit einer risikoaversen Haltung beginnen werden, wobei europäische Verteidigungsaktien potenziell profitieren könnten, während sichere Anlagen wie Gold eine steigende Nachfrage verzeichnen dürften. Die Situation bedroht die transatlantischen Beziehungen und die Stabilität der NATO, wobei die EU-Länder angesichts mehrerer geopolitischer Krisen Vergeltungsmaßnahmen vorbereiten.
Die Aktienmärkte stehen unter Druck, da Donald Trumps Zollandrohungen für Unsicherheit sorgen. Der deutsche DAX dürfte 1 % niedriger eröffnen. Die EU plant einen Sondergipfel, um Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro zu diskutieren, während die Edelmetalle Gold und Silber auf Rekordniveau steigen. Chinas Wirtschaft zeigt ein verlangsamtes Wachstum, Bayer erzielt einen juristischen Sieg in seinem Glyphosat-Prozess und Lufthansa beginnt Lohnverhandlungen mit dem Bodenpersonal.
Die Rohölimporte der Europäischen Union gingen in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um 8,8 % zurück, wobei die Kosten aufgrund niedrigerer internationaler Preise sogar um 18,3 % stärker sanken. Gleichzeitig stiegen die LNG-Importe um 25,9 %, wobei die Kosten um 36,1 % zunahmen. Die EU diversifizierte ihre Energiequellen, wobei Norwegen und die USA die wichtigsten Lieferanten waren, während die Importe aus Russland aufgrund von Sanktionen und Preisobergrenzen deutlich zurückgingen.
Die Luxuskaufhauskette Saks Global hat in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt, um nach der Fusion mit Neiman Marcus im Jahr 2024 ihre Schulden in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar umzustrukturieren. Die Insolvenz spiegelt die allgemeinen Herausforderungen im traditionellen Einzelhandel wider, da die Verbraucher zunehmend auf Online-Shopping und Markengeschäfte umsteigen. Dies könnte zu Ladenschließungen führen, die sich weiter auf die ohnehin schon angeschlagenen US-Einkaufszentren auswirken könnten, in denen Saks-Filialen oft als Ankermieter fungieren.
Die Drohung von Präsident Trump, wegen des Streits um den Kauf Grönlands neue Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, hat europäische Investoren verunsichert und die Aktienmärkte nach unten gedrückt. Der DAX fiel um 1,5 % und der Euro Stoxx 50 um 1,8 %, da sich die Anleger in sichere Häfen wie Gold und Verteidigungsaktien zurückzogen. Während Verteidigungsunternehmen wie Rheinmetall und Hensoldt zulegten, mussten Automobilhersteller und Luxusgüterunternehmen erhebliche Verluste hinnehmen. Bayer widersetzte sich diesem Trend mit einer starken Rallye aufgrund positiver rechtlicher Entwicklungen im US-Glyphosat-Verfahren.
Die Gold- und Silberpreise stiegen auf Rekordhöhen, als die Märkte auf die Drohungen von Präsident Trump reagierten, Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, um einen Deal für den Kauf Grönlands durch die USA zu erzwingen. Der Anstieg der Metallpreise spiegelt die gestiegene Nachfrage der Anleger nach sicheren Anlagen angesichts eskalierender geopolitischer Spannungen und politischer Unsicherheit wider. Die Europäische Union warnte vor Vergeltungszöllen, sollten die Maßnahmen der USA umgesetzt werden, während Edelmetalle nach deutlichen Gewinnen im Jahr 2025 ihre starke Performance fortsetzten.

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